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Branchennews

Päckli-U-Bahn erreicht wichtiges Etappenziel

Mit dem zukunftsweisenden Projekt "Cargo sous terrain" soll die Schweiz bis 2045 ein vollautomatisch betriebenes, digital gesteuertes, unterirdisches Gesamtlogistiksystem erhalten. CST hat nun ein wichtiges Etappenziel erreicht.

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Auf diesen Strecken sollen Güter dereinst vollautomatisch unterirdisch befördert werden. In orange: Das erste Teilstück, das realisiert werden soll. Quelle: CST

"Cargo Sous Terrain" (CST) hat zum Ziel, bis 2045 ein unterirdisches Tunnelsystem in der Schweiz zu bauen und damit die Zahl der schweren Lastwagen auf bestehenden Verkehrswegen um 40 Prozent zu senken. Voll automatisiert sollen Waren unterirdisch mit 30 km/h von Produzenten an die Kunden transportiert werden. Das Netz soll von Genf bis St. Gallen und von Basel bis Luzern reichen, mit einem ergänzenden Ast von Bern nach Thun. Im Vollausbau soll es über 80 Hubs zum Ein- und Auslad von Waren für Industrie und Handel bedienen. Der Güterverkehr in den Städten soll dank der Auslieferung mit Elektrofahrzeugen um bis zu 30 Prozent reduziert werden können, zudem soll das System selber vollumfänglich mit erneubaren Energien betrieben werden.

Wie die Verantwortlichen am Dienstag bekanntgegeben haben, hat das Projekt Finanzierungszusagen in Höhe von 100 Millionen Franken erhalten. Damit soll die Baubewilligung für das erste Teilstück von Härkingen SO nach Zürich realisiert werden. Diese Summe hatte der Bundesrat gefordert, um das nötige Spezialgesetz für CST auszuarbeiten. Nun erwarten die CST-Verantwortlichen, dass der Bund bis im Sommer eine Vernehmlassungsvorlage präsentiert. Das neue Gesetz soll nach dem Willen der Investoren im Jahr 2023 in Kraft treten.

 

Auch wenn die Realisierung des Milliardenprojekts noch weit entfernt scheint - sie zeige deutlich den Trend in der Logistikbranche hin zu mehr Digitalisierung, sagt Sascha Murer, Lehrgangsverantwortlicher für Logistikfachleute am sfb Bildungszentrum. Mit diesem Projekt und weiteren Entwicklungen wie Industrie 4.0 oder SupplyChain 4.0 werde die Digitalisierung in der Logistik immer weiter zunehmen. "Einfache, manuelle Prozesse werden immer mehr verschwinden und durch Automatismen in der Logistik-IT übernommen. Was es jedoch braucht sind topausgebildete Mitarbeiter, welche diese Systeme implementieren, miteinander koordinieren und überwachen können", so Murer. So auch beim CST, ist er überzeugt: "Für die logistischen Tätigkeiten an den vielen neuen Hubs braucht es geschulte, kompetente Logistik-Mitarbeiter."
Andere neue Technologien würden die Logistikbranche gar schneller verändern, als das Projekt "Cargo Sous Terrain", dessen erstes Teilstück frühestens 2030 in Betrieb gehen wird, so Sascha Murer. "Das heisst für die Mitarbeiter, dass sie am Ball bleiben und sich auf die neuen Herausforderungen vorbereiten müssen, indem sie sich kontinuierlich weiterbilden und sich mit den neuen Technologien auseinandersetzen."

Informieren Sie sich hier über den Lehrgang Logistikfachmann/-frau.